Nyitva tartás

Hétfő, Csütörtök, Péntek

10.00-12.00 és 13.00-16.00

Kedd, Szerda

10.00-12.00 és 13.00-17.30

Szombat

ZÁRVA

Kapcsolat

Büki Művelődési és Sportközpont, Könyvtár:
H-9737 Bük, Eötvös u. 11.
Telefon:
0036-94/558-411
E-mail:
ktar.buk@t-online.hu
Adószám:
16866397-2-18

Umfrage

Ismeri-e online katalógusunkat?

Naptár

M D M D F S S
 
 
 
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
31
 

Gyermekkönyvtár

Benutzeranmeldung

Image CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.

Bibliothekgeschichte

 

DIE GESCHICHTE UNSERER BIBLIOTHEK


Nach der Vorgeschichte unserer Bibliothek ist in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu suchen. Die ersten Spuren führen zum evangelischen Leseverein, der 1870 vom Lehrer György Szente in der Schule Alsóbük gegründet wurde. Später wurde in ein selbständiges Gebäude hineingezogen, wo auch für den Bauernverein und den Sängerchor einen Platz gegeben wurde. Auch das lokale Lesen von Zeitungen und Zeitschriften sowie Ausleihen des langsam zunehmenden Bücherstandes wurden für die evangelischen Bewohner der drei Bük gewährt. Die für jede/n Bewohner/in der Großgemeinde ausleihende Volksbibliothek wurde in einem der Jahre des Jahrhundertanfangs durch den evangelischen Kantorlehrer Kálmán Hajas gegründet. Die Bücher wurden im Gemeindehaus deponiert. Anfangs hat der Herr Lehrer, später aber die Mitarbeiter des Notariats die Bücher ausgeliehen. In der zweiten Hälfte der 20-er Jahre übernahm der Landwirt und Gemeindegeschworene Kálmán Csonka die Aufgaben der Bibliothekleitung übernommen. Die Sammlung wurde in sein Haus in Felsőbük transportiert. Auch dort wurde sie bis zur zweiten Hälfte der 40-er Jahre betrieben.  Der Gemeindeteil Mittel-Bük wurde durch die Bibliothek des 1908 gegründeten Handwerkervereins Bük bedient. Diese letzte funktionierte als öffentiche Bibliothek in einem der Säle des Gashauses Lökkös. Der letzte Bibliothekar war János Galavits.

Am Ende des 40-er Jahre wurden die meisten, seit Jahrzehnten wirkenden Vereine auch in Bük aufgehoben. Der große Saal des evangelischen Jungendhauses wurde vom Kino gemietet, im kleinen Saal wurde aber 1951 wieder eine öffentliche Bibliothek eröffnet.  Im gleichen Jahr wurde eine Bibliothek auch in einem der Räume der in Felsőbük betriebenen Maschinenstelle errichtet.

In der zweiten Hälfte der 50-er Jahre baute die durch den Ratvorsitzenden Gyula Tóth und Sekretär der Exekutionskommission, Béla Horváth geleitete Körperschaft das Kulturzentrum gebaut. Es wurde aus der Gemeindeentwicklungssteuer mehrere Jahre,  Förderung des Komitats und durch freiwillige Arbeit der Bewohner realisiert. Die öffentliche Bibliothek wurde aus dem Jugendhaus in einen der Ankleideräume der am 23. August 1959 eingeweihten Errichtung verlegt. Die Leitung wurde vom Lehrer Béla  Czuppon durch den Lehrer Gyula Antalovits übernommen. Die Bibliothek wirkte bis 1962 als Filiale der Berzsenyi – Dániel – Komitatsbibliothek. Die selbständig gewordene Gemeindebibliothek vereinigte in ihrer Sammlung den Bücherstand der Maschinenstelle, des Handwerkervereins Bük und der Gemischtindustriellen Genossenschaft sowie  Landwirtschaftlichen Genossenschaft Bük aufgrund des Prinzips „Eine Gemeinde, eine Bibliothek”. Nach der Erweiterung des Kulturzentrums von 1964/65 konnte die damals aus 3000 Bändern stehende Büchersammlung in einen 54 Quadratmeter betragenden Raum hineinziehen. Der Bücherstand der als dörfliche Musterbibliothek wirkenden Einrichtung kam aus den Schränken auf freie Regale. Hier stand auch ein zum lokalen Lesen geeignete Raum zur Verfügung. 1965 überstieg die Anzahl der eingeschriebenen Leser/innen jährlich 500 Personen. Aus den Verkehrsdaten ist zu sehen, dass sie während der Jahrzehnte der Familie Antalovits im Spitzenfeld des Komitats war.  Außer den Fachkenntnissen und der beruflichen Liebe der Familie trug es dazu bei, dass die Schule bis zum Ende der 80-er Jahre über keine entsprechende Bibliothek verfügte. Bis die Anzahl der eingeschriebenen Leser/innen und auch der Verkehr als Wirkung des Fernsehens und der sonstigen Faktoren überall etwas abnahm, ließen sich bei uns die Badegäste statt der aus dem Stammbestand abnehmenden Bewohner/innen in die Gemeindebibliothek einschreiben. Die Sammlung nahm stufenweise zu, von der Mitte der 70-er Jahre ist immer überfüllter geworden. Zur Lagerung bekam sie einige Schränke im Ankleideraum des Kulturhauses. Die Grundfläche wurde aber bis zu den 90-er Jahren nicht vergrößert. Bük wickelte durch das Heilbad immer größeren Tourismus ab, entwickelte sich dynamisch und wurde 1981 für Großgemeinde erklärt. Ab 1982 gab es eine Möglichkeit, den früheren mit gelegentlichem Honorar entlohnten Bibliothekarstatus zur Vollzeitarbeit zu entwickeln. Von dem damals mehr als 70 Jahre alten Onkel Gyula übernahm László Udvardy die Einrichtung einige Monate lang. Von August 1982 bis Juli 1984 arbeiteten Onkel Gyula und seine Frau, Tante Ili täglich in je 4 Stunden als Bibliothekar/in. Danach leitete Ágota Major 2 Jahre lang die Bibliothek. Nach ihrer Arbeit erreichte die Anzahl der Leser/innen und der Verkehrsdaten den Durchschnitt der früheren Jahre, auch die Anzahl der Veranstaltungen nahm zu. Nach ihrem Austritt ist Lászlóné Kurucz zur Bibliothekarin geworden. Wegen der Montage- und Anstricharbeiten der Zentralheizung war die Einrichtung immer mehr geschlossen. Die Überfüllung ist langsam unerträglich geworden. 1987-89 erfüllte Tamásné Markó die Aufgaben als Bibliothekarin. Im Oktober 1989 übernahm Ferenc Sági die Leitung der Einrichtung.

Zu den ersten Aufgaben rechnete die im Herbst 1990 gewählte erste Selbstverwaltung die Erweiterung der Bibliothek. 1990 wurde die Grundfläche der Einrichtung durch Anschluss des Klubs und Büros 95 Quadratmeter geworden. Während der nächsten Jahre wurden die alten Regale ausgetauscht und Teppiche gekauft, dadurch für die Leser/innen gemütliche Umstände gewährt. 1993 wurde mit dem Ausbau und Wirken der Videosammlung angefangen.

Die Gemeindeverwaltung Bük gründete 1992 durch den Kauf des Nachlasses des Ortshistorikers József Szabó und der badehistorischen Dokumente von Lajos Bernáth die ortshistorische Sammlung. Der immer vermehrende Stand ist auch heute, besonders durch Schüler/Innen der Mittelschulen, Studierende der Hochschulen und örtliche Forscher/innen benützt.

1998 nahm die Bibliothekt durch volle Sanierung und Erweiterung des heutigen Gebäudes auf 170 Quadratmeter zu. Lesesaal, Lager und Büros wurden ausgebaut. Die „unter einem Dach” wirkenden drei Fachbereiche wurden 2000 integriert. So führten und führen das Kulturzentrum, Sportzentrum und die Bibliothek als eine Einrichtung ihre kultur-, wissen- und sportvermittelnde Tätigkeit. Die Entwicklung der Bibliothek, Erweiterung der Leistungen, Erneuerung können durch fortdauernde Ausschreibungen, die die Mittel der Stadtverwaltung ergänzen, gewährt werden. 2008 wurde die Leitung der Bibliothek - nach Pensionierung von Ferenc Sági -  Monika Haramia übertragen. Mit dem heutigen Personal – Lászlóné Haizler, Tamásné Markó – steht die Bibliothek seit September 2009 im Dienste der Leser/innen.


Unter Anwendung der Schrift von Ferenc Sági: Rövid büki könyvtártörténet (Kurze Bibliothekgeschichte von Bük) (in: Büki Újság, 28. September 1999)